Die Welt glaubt man zu bilden leicht,
Und hat am Ende genug erreicht,
Wenn man vom Kampfe mit der Welt
Gebildet sich selbst zurück erhält.
(Friedrich Rückert Haus- und Jahrslieder) "Herbsthauch Projekt"
aus Schweinfurt
Der Komponist, Sänger und Gitarrist
Matthias Kleinhenz
bringt mit vier Musikerkollegen selbstvertonte
Gedichte Friedrich Rückerts (1788-1866) zu Gehör.
Konzerte in Vorbereitung
Gedichte und Texte
Lieber Besucher und Friedrich Rückert Freund
wir versuchen hier durch Information die Werke und das Wirken F. Rückerts einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln. Jede Unterstützung duch Texte, Übersetzungen oder neue Ideen ist stets wilkommen.
Autumn breeze (Herbsthauch)
Heart, grown so old now and still not shrewd, are you hoping from day to day that the fruit, which shining spring didn't bear for you will be brought still by the autumn?
The trifling wind doesn't leave off the rose-bush always to stroke, always to caress, roses enfolds its breeze in the morning; by the evening it disperses the roses.
The trifling wind doesn't leave the rose-bush until he clears it completely. It's all just a breeze in the wind, o my heart, that we beloved and created.
(Friedrich Rückert Herbsthauch; Übersetzung Klaus Hanemann)
Auszüge aus - Die Weisheit des Brahmanen - 1836-39
Was man zum Guten wie zum Bösen denken kann, Nimm, sei's zum Bösen auch gemeint, zum Guten an.
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Wie sich der Erdschooß nie erschöpft an Lust und Glück; Denn alles was er gibt, fließt auch in ihn zurück.
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Zu denken ist wohl schön, noch schöner ist zu dichten. Am schönsten beides miteinander zu verrichten.
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Wer immer Reicher nur will werden, ist nie reich; Wer besser werden will, ist und wird es zugleich.
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Ein ganzer Frühling wächst mit einmal aus der Erden; Was Menschen wirken, kann nur Eins ums Andre werden.
Friedrich Rückerts erste Übertragung einer größeren Sanskrit Dichtung erschien 1828, als er bereits Professor für Morgenländische Sprachen an der Universität Erlangen war.